Zukunft
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:: Die Zukunft hat schon begonnen
Gastkommentar von Wolfgang Kessler
Wenn alle Menschen weltweit im Jahre 2050 so viel Strom verbrauchen wie die US-Amerikaner, dann müsste bis dahin alle 48 Stunden irgendwo auf der Welt ein Atom-, Kohle- oder Gaskraftwerk ans Netz gehen. Damit gerät die Erde an ihre Grenzen: Vor allem Uran, Öl und Gas würden jedes Jahr teurer und knapper. Kohlekraft ist äußerst klimaschädlich, Atomkraft sehr gefährlich. Außerdem bliebe die Welt dann auf immer mehr Atommüll sitzen.
Die Regierungen der Welt stehen vor einer entscheidenden Weichenstellung. Entweder sie setzen energiepolitisch auf Sonne, Wind, Wasser, Biogas, Erdwärme und Kraft-Wärme-Kopplung, um den Menschen weltweit bessere Lebensbedingungen auf ökologischer Grundlage zu bieten - oder der energieintensive American Way of Life setzt sich weltweit durch. Schon vor Jahren hat die Internationale Energieagentur errechnet, was dies bedeutet:
Wirklich zukunftsfähig sind nur die Einsparung von Energie und der rasche Einstieg in die Nutzung der Sonnenenergie sowie anderer erneuerbarer Energiequellen. Die Regierungen der Industrieländer haben lange gezögert, doch inzwischen denken sie um - vor allem Deutschland und Japan. Sechs Prozent des deutschen Stroms kommt derzeit bereits aus Windkraft. Bei der Gewinnung von Sonnenstrom wurde Japan in den letzten Jahren Weltmeister, doch in diesem Jahr werden die Asiaten von Deutschland geschlagen. Beide Technologien zusammen haben in Deutschland rund 130.000 neue Arbeitsplätze geschaffen - viele davon in den neuen Bundesländern.
Gleichzeitig will Europas Energiekommissar, der Lette Andris Piebalgs, die Europäische Union zum Weltmarkt-Führer in Sachen erneuerbarer Energie machen. Damit läutet er einen neuen globalen Wettbewerb ein: Zukunftsfähig sind nur Volkswirtschaften, die sich diesem Wettbewerb stellen. An diesem Ziel werden sich die Wirtschaftspolitiker künftig messen lassen: Wer schneller als andere Länder in die neuen Technologien einsteigt, hat einen Vorsprung - wer zu lange bei Kohle, Öl und Atom verharrt, verspielt nicht nur die ökologische Zukunft der Erde, sondern auch die wirtschaftliche Zukunft seines Landes.
Die Regierungen der Welt stehen vor einer entscheidenden Weichenstellung. Entweder sie setzen energiepolitisch auf Sonne, Wind, Wasser, Biogas, Erdwärme und Kraft-Wärme-Kopplung, um den Menschen weltweit bessere Lebensbedingungen auf ökologischer Grundlage zu bieten - oder der energieintensive American Way of Life setzt sich weltweit durch. Schon vor Jahren hat die Internationale Energieagentur errechnet, was dies bedeutet:
Wirklich zukunftsfähig sind nur die Einsparung von Energie und der rasche Einstieg in die Nutzung der Sonnenenergie sowie anderer erneuerbarer Energiequellen. Die Regierungen der Industrieländer haben lange gezögert, doch inzwischen denken sie um - vor allem Deutschland und Japan. Sechs Prozent des deutschen Stroms kommt derzeit bereits aus Windkraft. Bei der Gewinnung von Sonnenstrom wurde Japan in den letzten Jahren Weltmeister, doch in diesem Jahr werden die Asiaten von Deutschland geschlagen. Beide Technologien zusammen haben in Deutschland rund 130.000 neue Arbeitsplätze geschaffen - viele davon in den neuen Bundesländern.
Gleichzeitig will Europas Energiekommissar, der Lette Andris Piebalgs, die Europäische Union zum Weltmarkt-Führer in Sachen erneuerbarer Energie machen. Damit läutet er einen neuen globalen Wettbewerb ein: Zukunftsfähig sind nur Volkswirtschaften, die sich diesem Wettbewerb stellen. An diesem Ziel werden sich die Wirtschaftspolitiker künftig messen lassen: Wer schneller als andere Länder in die neuen Technologien einsteigt, hat einen Vorsprung - wer zu lange bei Kohle, Öl und Atom verharrt, verspielt nicht nur die ökologische Zukunft der Erde, sondern auch die wirtschaftliche Zukunft seines Landes.
Quelle:
PUBLIK-FORUM Nr. 3 Wolfgang Kessler - 2005
PUBLIK-FORUM Nr. 3 Wolfgang Kessler - 2005
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