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:: Langsam geht die Sonne auf
Die Menschen verbrauchen heute an einem Tag so viel Kohle, Gas und Öl, wie die Natur in 500.000 Tagen angesammelt hat. Das ist die Ursache des größten Problems der heutigen Zivilisation: des Treibhauseffekts. Wir verbrennen die Zukunft unserer Kinder und Enkel. Die Frage ist, ob die Energiewende noch rechtzeitig gelingt, um die schlimmsten Folgen des fossilen Atomzeitalters zu verhindern.
:: China droht Taiwan mit Krieg und Schröder will Waffen liefern
Das kommunistische China hat jetzt ein Gesetz, welches das Militär ermächtigt, jederzeit einen Krieg gegen das demokratische Taiwan zu führen. Ein militärischer Angriff auf die Insel durch das Festland ist damit "legalisiert". Die eigentlich alte Kriegsdrohung steht neuerdings im Gesetz und ist somit verstärkt. Und in dieser Situation empfehlen die europäischen Politiker Gerhard Schröder und Jacques Chirac, Waffen an das diktatorische Regime in Peking zu liefern. Die Grünen in Berlin protestieren kleinlaut und die Opposition schweigt.
:: Europas größte Umweltinitiative der Wirtschaft fordert eine Zukunftsanleihe
Das Kyoto- Protokoll und die Ratifizierung durch über 140 Staaten ist sicher ein Erfolg - ein erster Schritt. Aber von einem wirksamen Klimaschutz sind wir noch meilenweit entfernt. Länder mit hohem Ausstoß an CO2 wie die USA, China, Indien, Australien, Brasilien usw. sind beim Kyoto- Protokoll gar nicht dabei. Deshalb ist zu erwarten, dass das vorgesehene Ziel der CO2-Reduzierung um rund 5% verfehlt wird und im Gegensatz dazu sogar eine Steigerung um mehr als 20% zu erwarten ist. Mit unabsehbaren Konsequenzen.
:: King George
In seiner "Krönungsrede" versprach Bush, in jede Ecke der Welt Freiheit und Demokratie zu bringen. Nicht mehr und nicht weniger. Er nannte die beiden Länder, in denen er dieses Ziel schon erreicht habe: Irak und Afghanistan. Es ist kein Geheimnis, dass die Neo-Cons beabsichtigen, auch dem Iran und Syrien die "Demokratie zu bringen", um so zwei weitere Feinde der USA und Israels zu eliminieren.
:: Bravo, Herr Bundespräsident und weiter so!
Als Horst Köhler bei seiner ersten Rede den starken Satz sagte: "Für mich entscheidet sich die Menschlichkeit unserer Welt am Schicksal Afrikas", dachten viele, damit wolle der neue Bundespräsident seine Kritiker beruhigen, zu denen auch ich gehörte. Köhler schien mir als ehemaliger Chef des Internationalen Währungsfonds eher ein Teil des Problems der Armut in der Dritten Welt als eine Hilfe zu deren Lösung.
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