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:: Atomparteien: Ja oder Nein?
Die panikartigen Reaktionen der Bundeskanzlerin auf die Fukushima-Katastrophe machen deutlich: Der Physikerin im Kanzleramt fürchtet sich mehr vor dem Machtverlust als vor der Atomkraft. Bis vor wenigen Tagen waren die die deutschen AKW nach Meinung der Bundeskanzlerin „die sichersten der Welt“. Mit dieser Begründung wollte sie unbedingt längere AKW-Laufzeiten. Jetzt aber will dieselbe Kanzlerin sofort sieben AKW abschalten, um ihre Sicherheit zu überprüfen – obwohl Deutschland weder von einem Tsunami noch von einem Erdbeben heimgesucht wurde.![]()
:: Plan für eine emissionsfreie Welt bis 2030
Die japanischen Atomkraftwerke gelten nach japanischer Einschätzung als die sichersten der Welt. Diese Fehleinschätzung führte jetzt mit einem Erdbeben der Stärke von 9,0 auf der Richter-Skala zu den schlimmsten Atomnotständen, die die Welt je gesehen hat. Es ist eingetreten, was nicht eintreten darf. Einen Vorschlag für die weltweite Systemumstellung liefern zwei renommierte US-Universitäten. Ein Kommentar von Hans-Josef Fell![]()
:: Was kostet der Atomausstieg?
Bei der Menschenkette in Stuttgart am Samstag zeigten junge Leute ein Plakat mit der Aufschrift: „Brauchen wir erst ein zweites Tschernobyl?“ Es könnte sein, dass wir in Japan viel schneller ein zweites Tschernobyl erleben als sich das die Demonstranten vom Wochenende vorstellen konnten. Nach den Atom-Unfällen in Tschernobyl 1986, in Harrisburg 1974 und in Sellafield 1959 erleben wir jetzt in Fukushima die nächste große Atom-Katastrophe. Das ganze Ausmaß ist noch nicht absehbar.![]()
:: Atomkatastrophe in Japan - Erneuerbar statt atomar!
Mit der heutigen Menschenkette nimmt Baden-Württemberg seinen Atomausstieg selbst in die Hand. Und bei der Landtagswahl haben wir den Atomausstieg selbst in der Hand. Unser Motto: Abwählen! Abtreten! Abschalten! Das heißt: Wer längere Laufzeiten für AKW will, wird kürzere Regierungszeiten bekommen. Franz Alts Rede bei der Anti-Atom-Demo in Stuttgart vor 60.000 Demonstranten.![]()
:: E10: Chaos an der Tankstelle oder Verkehrspolitik?
In Brasilien, in den USA und in Frankreich fahren Millionen Autos mit Bio-Sprit oder mit einem Mix aus Bio- und herkömmlichem Benzin. Nur in Deutschland gibt es jetzt bei der Einführung von Bio-Sprit E10 Chaos an den Tankstellen. Die Gründe sind nicht technischer, sondern ausschließlich politischer Natur.![]()
:: Der Ölpreis: Das Kaninchen vor der Schlange
Vom ungebetenen Gast war bekannt, dass er kommen werde. Wie immer unangeÂmeldet und natürlich zum schlechtesten aller Zeitpunkte. Fairerweise muss man ihm zuÂgestehen, dass er diesmal sogar angeklopft hat. Seit Spätherbst schleicht sich der dreistellige Ölpreis heran, kurz vor der Jahreswende klopfte er an und jetzt ist er da. Zwar verbreitet er nicht mehr so viel Angst und Schrecken wie vor drei Jahren, als er erstmals vorbei kam, aber die Folgen werden ähnlich sein. Die fast noch harmloseste davon sind höhere Heizöl- und Spritpreise. Höhere Lebensmittel- und GebrauchsÂgüterpreise hat der hohe Ölpreis ebenso im Schlepptau wie wankende Börsenkurse und, mit hoher Wahrscheinlichkeit, WirtÂschaftskrisen und Arbeitslosigkeit. Gastkommentar von Hans Kronberger![]()
:: Ölwechsel – Viel Geld für wenig Öl
„Angst vor Ölkrise“ titelt „Bild“, „Hilfe, der Ölpreis steigt“, schreibt die Süddeutsche und „Benzinpreis explodiert“ meinen jetzt alle. Und sie haben recht. Nur: Das war absehbar. Der aktuelle Benzin-Preis von 1.60 Euro ist noch lange nicht das Ende – Benzinpreise von drei bis fünf Euro werden kommen. Nicht nur wegen der aktuellen politischen Krise im ganzen arabischen Raum.![]()
:: Mitmachen und Zukunft wählen: Erneuerbare statt Atom!
Am 27. März ist in Baden-Württemberg Landtagswahl – und noch nie war die Chance für einen Wechsel so groß wie dieses Mal. Es ist Zeit, die Zukunft zu wählen. Wir brauchen eine Landesregierung, die sich konsequent für eine umfassende Modernisierung unserer Energieversorgung einsetzt, statt alte und überkommene Strukturen zu konservieren.![]()
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