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:: Seehofer unter der Sonne
Vor den Alpen und nahe der Sonne: Im Freistaat Bayern zeigen sich auffällig viele Sonnenkraftwerke. Doch auch mit anderen Erneuerbaren Energien scheint der Freistaat besonders gesegnet. Den privaten Stromverbrauch des Bundeslandes deckt zum Beispiel die heimische Wasserkraft. Kommentar von Julian Aicher![]()
:: Der erfolgreichste Solarpolitiker der Welt ist tot
Hermann Scheer war der weltweit erfolgreichste Verfechter der Erneuerbaren Energien. „Solarpapst“ wurde er auf der ganzen Welt genannt – anerkennend von China bis Japan und von Afrika bis Lateinamerika. In den nächsten Wochen wollte Hermann Scheer sein neues Buch „Der energethische Imperativ – 100% jetzt – Wie der vollständige Wechsel zu erneuerbaren Energien zu realisieren ist“ in fünf Städten vorstellen. Das Buch wurde sein Vermächtnis.![]()
:: Fallstricke der Atomenergie
Die Diskussion um die Energiezukunft wird seitens der AKW-Befürworter zunehmend mit dem Verweis geführt, die Erneuerbaren könnten nur mit der Atomtechnologie zusammen die anstehenden Versorgungsprobleme lösen. Dass dies ein Irrweg ist, begründet Solarmedia-Autor Guntram Rehsche - und weist auf die Solarenergie als zentrale Alternative.![]()
:: Atomenergie: Verträge sind einzuhalten
Das Kabinett hat einen neuen Entwurf des Energiekonzepts 2010 verabschiedet, der den bestehenden Atomkompromiss von 2002/2003 mit durchschnittlich 32 Jahren Laufzeit der Atomkraftwerke (AKW) aufkündigt, dazu in wesentlichen Teilen den ersten Entwurf verwässert, besonders in Bezug auf die energetische Gebäudesanierung bis 2050. Eicke R. Weber meint, dass der Ausstieg aus dem Atomkompromiss zu unsicheren Verhältnissen führt.![]()
:: Friedensnobelpreis für einen "Kriminellen"
Es sagt viel über die Denkweise und noch mehr über die Politik der kommunistischen Partei Chinas, dass sie den diesjährigen Friedensnobelpreisträger Liu Xiaobo einen „Kriminellen“ nennt. Sie selbst hat ihn kriminalisiert. Sein „Verbrechen“ besteht darin, dass er mehr Demokratie, Meinungsfreiheit und die Beachtung der Menschenrechte in China fordert. Krasser hat eine Regierung selten ihr wahres Gesicht gezeigt.![]()
:: Die nächste Revolution in Deutschland muss eine Revolution des Lebensstils sein
Viele schauen in diesen Tagen fasziniert nach Stuttgart. Wer hätte gedacht, dass die Schwaben eine solche Energie, Ausdauer und Entschlossenheit zeigen würden? Die Gründe, warum so ein breites Spektrum der Bürgerschaft Montag für Montag und oft auch freitags oder samstags zu Zehntausenden auf die Straße geht, sind vielschichtig und wurden andernorts schon analysiert. Auch warum eine Anti-Atom-Bewegung wieder erstarkt, die jünger, teils bürgerlicher und in jedem Fall bunter und fröhlicher, aber nicht minder politischer ist, als die der 70er und 80er Jahre.   Von Heike Leitschuh*![]()
:: Stuttgart 21: Die Liebe zur heimatlichen Stadt und ihrem Bahnhof
Da wird in der Debatte um den Protest gegen den gigantischen Tunnelbahnhof in Stuttgart immer eingewandt: Das seien ja nun 17 Jahre minutiöser Planung ins Land gegangen, oder ins Ländle, parlamentarisch-ordentliche Beratungen, Abstimmungen, Verfahrensregelungen zwischen Stuttgart Berlin und auch Brüssel, dann so der DB Bahnchef Rüdiger Grube müsse das doch in Ordnung sein? Kommentar von Rupert Neudeck![]()
:: Notbremsung für Stuttgart 21
Seit 1995 hat die Deutsche Bahn 18% aller Weichen und Kreuzungen abgebaut und 44% aller Gleise stillgelegt. Das führte dazu, dass heute weniger Züge fahren als noch vor 15 Jahren. Bei Bauarbeiten müssen auch deshalb Baumaschinen über große Strecken ausweichen, um einem ICE die Strecke frei zu machen. So braucht ein Zug von Stuttgart nach München heute 2 Stunden und 20 Minuten, aber 1995 waren es zwei Stunden und eine Minute.![]()
:: Was taugt Merkels Energierevolution?
Die Bundeskanzlerin sagte in dieser Woche, eine Klimaerwärmung von drei bis vier Grad hätte „gravierende Folgen für die Menschen weltweit, für die die Pflanzen- und Tierwelt. Wir bekämen noch mehr Dürren, noch mehr Überschwemmungen.“ Also hat die Bunderegierung ein neues Energiekonzept verabschiedet, das Angela Merkel selbst eine „Energierevolution“ nennt. Ihr Umweltminister spricht von „Meilenstein“, „großer Wurf“, „zukunftsorientiert“, „weltweit einmalig.“ So große Worte machen immer misstrauisch.![]()
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