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:: Jetzt wird’s ernst mit der grünen Energiezukunft
Eicke R. Weber erwartet nicht nur eine neue Energiepolitik, sondern auch einen anderen Umgang mit den Bürgern. Das Ergebnis der Landtagswahl beendete 58 Jahre CDU-dominierter Politik in Baden-Württemberg. Die Analyse des Wahlergebnisses springt oft zu kurz, mit der Betonung des unglückseligen Projektes eines Tiefbahnhofs im Zentrum von Stuttgart und der entsetzlichen Kernkatastrophe von Fukushima in Japan, die zu einer unglaublichen Wende der Energiepolitik der Bundes- und Landesregierung führte. Gastkommentar von Eicke R. Weber![]()
:: Baden-Württemberg: "Das Land wird reicher"
Katastrophenalarm. Eine atomare Horrormeldung jagt derzeit täglich die andere. Doch die Atom-Krise bietet auch Chancen. Gute Aussichten dafür, schneller als öffentlich oft vermutet alle erneuerbaren Energien zu nutzen. Energien von hier. Sinnvoll "effizient" eingesetzt, helfen sie Kosten zu sparen. Und sie bestärken den Wohlstand. Ernst Ulrich von Weizsäcker: "Das Land wir reicher und nicht ärmer." Erneuerbar elektrisiert. Ein Bericht von Julian Aicher![]()
:: Regeneratives Energiekonzept für Baden-Württemberg
Für die erfolgreiche Wirtschaftsregion Baden-Württemberg liegt nun ein Konzept für den Übergang zur Nutzung Erneuerbarer vor. Das Land Baden-Württemberg benötigt für die Zukunft einen Energiemix basierend auf Erneuerbaren Energien. Wie dieser aussehen kann, hat nun das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE in Freiburg erarbeitet. "In einem Konzeptpapier für die Landesregierung haben wir einen Energieentwicklungspfad skizziert. Dabei zeigt sich, dass ein starker Ausbau der Erneuerbaren Energien in Baden-Württemberg technisch möglich und wirtschaftlich durchführbar ist, sagt Prof. Dr. Eicke R. Weber, Leiter des Fraunhofer ISE.![]()
:: Schilfgras statt Atom
Vor 20 Jahren erschien mein Buch „Schilfgras statt Atom“. 20 Jahre wurde die am schnellsten wachsende Pflanze wissenschaftlich gründlich erforscht: Taugt Schilfgras als Energiepflanze? Was sind die günstigsten Böden? Können damit Autoersatzteile gebaut werden? Ist Schilfgras als Baumaterial zu gebrauchen? Oder als Benzin?![]()
:: Erneuerbare Energien befreien die Verbraucher vom Preisdiktat der Großkonzerne
Spezialist für erneuerbare Energien schafft 2011 rund 500 neue Arbeitsplätze. Die Energieversorgung in Deutschland steht am Wendepunkt. „Die Großkonzerne zocken die Verbraucher ab. Das System Markt beherrschender Oligopole, die schmutzige Energie in zentralen Großkraftwerken erzeugen und damit die Taschen ihrer Aktionäre füllen, hat ausgedient“, sagt juwi-Vorstand Matthias Willenbacher. Das Energiekonzept der Zukunft dagegen ist erneuerbar, aber auch und vor allem dezentral und unabhängig.![]()
:: Eigenverbrauch - die Lösung, die in die Irre führt
Peak demand parity – wenn mehr erneuerbarer Strom erzeugt als verbraucht wird. Im letzten Beitrag "Der Eigenverbrauch - alles Schlechte kommt aus Amerika" haben wir uns mit der bevorstehenden Netzparität für den Solarstrom auseinandergesetzt. Nun wenden wir uns der Eigenverbrauchsregelung im aktuellen Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) zu, die ja ein Versuch ist, die Einspeisetarife auf die Netzparität für die Photovoltaik vorzubereiten. Genauso wie bei der Windkraft (an Land), wo in den ersten Jahren rund neun Cent pro Kilowattstunde und danach rund fünf Cent gezahlt wird, können nach der Netzparität für die Photovoltaik nur die Einspeisetarife dafür sorgen, dass nicht zu viel gezahlt wird. Ein Bericht von Craig Morris - Teil 3/4![]()
:: Der Eigenverbrauch - alles Schlechte kommt aus Amerika
Peak demand parity – wenn mehr erneuerbarer Strom erzeugt als verbraucht wird. Worüber keiner redet. Von Beginn an war die Vorstellung von Netzparität eine beliebte Idee in den USA, wo der Solarsektor mangels einer richtigen Energiepolitik von einer Zeit träumte, in der jeder auch ohne staatliche Förderung Solar aufs Dach stellt, weil der Solarstrom billiger als der Strom aus der Steckdose ist. In Deutschland und anderswo in Europa hatte man ja Einspeisetarife sowieso, und da lohnte sich ein Solardach bereits. Wieso wurde dann der "Eigenverbrauch" als Vorbereitung für die Netzparität überhaupt erfunden? Ein Bericht von Craig Morris - Teil 2/4![]()
:: Rettet die deutsche Energiepolitik!
Peak demand parity – Wenn mehr erneuerbarer Strom erzeugt als verbraucht wird. Worüber keiner redet - Deutschland leidet an einem Luxusproblem: Es hat zu viel Strom. Die Erneuerbaren wachsen schneller als anvisiert, aus dem Atomausstieg wird ausgestiegen, und nebenbei werden weitere Kohlekraftwerke geplant – ironischerweise dank des Emissionshandels, der die Kohlekraft eigentlich verteuern sollte. Wenn das Angebot die Nachfrage übersteigt, sollten die Preise ja sinken. Aber die Strompreise steigen. Wird der teure Solarstrom gar zu sehr gefördert? Ein Bericht von Graig Morris - Teil 1/4![]()
:: Die deutsche Solarrevolution ist da und keiner feiert
Die Agentur für Erneuerbare hatte vor kurzem gute Nachrichten: Die Umlage, die Verbraucher für Strom aus Erneuerbaren Energien zahlen müssen, wirke wie ein regionales Konjunkturprogramm. Städte und Gemeinden, die sich mit Erneuerbaren Energien versorgen, sparten nicht nur Kosten für teure Rohstoffimporte. Sie sorgten auch dafür, dass neue Arbeitsplätze geschaffen werden und Steuer- und Pachteinnahmen in die kommunalen Kassen fließen. Bezeichnenderweise spielt diese regionalwirtschaftliche Perspektive bei der derzeitigen PV-Debatte keine Rolle. Kommentar von Martin Unfried![]()
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